„Stimme, die Stein zerbricht!“ Oster-Feature des Kirchenkreises

Das Oster-Feature des Kirchenkreises Werra-Meißner wird bei Radio Meißner gesendet:

Ostersonntag: 6.05 Uhr, 9.05 Uhr und 16.05 Uhr

Ostermontag: 11.05 Uhr und 17.05 Uhr

Homepage: http://www.radiorfm.de

RFM Sendefrequenzen:

Eschwege UKW 99.7 MHz

Mitwirkende: Dekanin, Ulrike Laakmann, Hendrik Heinicke (Herleshausen) , Sabrina Wascholowski (Altenburschla), Sieglinde Repp-Jost (Eschwege), Christoph Brunhorn und Marc Dobat (Bad Sooden / Eschwege), Sebastian Werner (Eschwege), Elisa Schneider (Germerode), Jennifer Keomanee (Oberrieden), Imme Mai (Niederhone)

Witzenhausen UKW 96.5 MHz

MAHL ANDERS

MAHL ANDERS – Eine Abendmahlsinstallation am Gründonnerstag

Figuren von Heiko Alsleben, nach Vorbild des Abendmahlbildes von Leonardo da Vinci.

Am Gründonnerstag präsentiert die Evangelische Stadtkirchengemeinde von 11.00-14.00 Uhr eine interaktive Abendmahlsinstallation Am Stad vor dem Geschäft „Brotadel“.

Über Hintergrund und Ziel sagt Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost:

Der Gründonnerstag hat für Christen eine ganz besondere Bedeutung. Sie erinnern sich an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern bevor er verhaftet und getötet wurde. Bei diesem Abendmahl teilte Jesus das Brot und reichte den Kelch mit Wein. Er sagte seinen Jüngern, sie sollen das genauso machen auch dann, wenn er nicht mehr bei ihnen sei.

Deshalb kommen Christen am Gründonnerstag zusammen. Sie essen und trinken und feiern das Abendmahl wie Jesus es gesagt hat.

Doch in Corona-Zeiten ist alles anders.

Weil wir uns nicht zum gemeinsamen Essen treffen können, gehen wir in diesem Jahr hinaus auf die Straße.

Vor dem Geschäft „Brotadel“ ist eine Tafel festlich geschmückt. Auch Jesus mit seinen Jüngern ist mit im Bild. Die Figuren, von Heiko Alsleben angefertigt, erinnern an die berühmte Abendmahls-darstellung von Leonardo da Vinci.

Passanten und Besucher sind eingeladen, sich einzumischen in das Gespräch am Tisch – natürlich mit Maske und Abstand – und eine Tüte mit dem MAHL ANDERS mitzunehmen.

Offen für Vielfalt – Klare Kante gegen Ausgrenzung

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Eschwege lädt am Sonntag, 14.03.2021, dem Wahlsonntag, ein zu einem Zoom-Gottesdienst.

Jesus hat sich eindeutig und ohne Wenn und Aber für Menschen eingesetzt, die ausgegrenzt, bedroht und beleidigt wurden. Seine Botschaft ist klar: Jeder Mensch ist vor Gott wertvoll und geliebt.

Es ist hohe Zeit, mit Klarheit, Mut und Vertrauen allen Haltungen entgegenzutreten, die anderen Menschen ihre Würde absprechen, sie beleidigen oder bedrohen.

Deshalb unterstützt die Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck die Initiative „Offen für Vielfalt – geschlossen gegen Ausgrenzung“, in der sich in Nordhessen Unternehmern, Vereine, Verbände und Kirchen für mehr Dialog, Toleranz, Respekt und Demokratie einsetzen.

Erleben Menschen Ausgrenzung und Diskriminierung auch in Eschwege? Wie könnte unsere Stadt, unsere Region noch stärker zu einem Ort gelebter Vielfalt werden?

Im Zoom-Gottesdienst kommen Menschen mit ihren Erfahrungen zu Wort.

Mehr Vielfalt wagen – eine Ermutigung am Wahlsonntag!

Es musizieren Johannes Schmidt und Antonia Salzburger

Der Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr. Der digitale Raum ist ab 9.45 Uhr geöffnet. Eine Tasse Kaffee, eine Kerze und ein Gesangbuch sind schön und nützlich.

Für die Teilnahme sind ein PC mit Kamera und Mikrofon, sowie ein Internetzugang erforderlich. Ein Headset unterstützt die Hörfähigkeit.

Die Einwahl erfolgt über folgenden Link: Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/94360985198?pwd=cWxEc295NlYyMzJLcEVGeFVDK3ZiQT09

Oder öffnen Sie über den Webbrowser den Zoom-Client (https://zoom.us/download#client_4meeting) und geben Sie dort die Meeting-ID mit dem Kenncode ein:

Meeting-ID: 943 6098 5198
Kenncode: Vielfalt

Abendmahl in Corona-Zeiten

Es geht! Am Sonntag Okuli haben wir in der Marktkirche einen Abendmahlsgottesdienst gefeiert: mit selbst gebackenem Brot und kleinen Einzelkelchen …

Der „Schützenkelch“ von 1433 und die kleinen Kelche von 1928.

Das Brot haben Konfirmandinnen zu Hause gebacken und in Tüten verpackt. Die kleinen Einzelkelche staubten lange ungenutzt in einer Ecke in Kartons. und Wein/Saft in kleinen Einzelkelchen, die jemand schon 1928 für die Neustädter Kirche angeschafft hat. Lange staubten sie in einer Ecke in Kartons. Jetzt werden sie gebraucht. „Das ist wirklich stilvoll.“ meinte ein Gottesdienstbesucher.

Ein Konfirmand hatte übrigens die zündende Idee: Wir essen draußen unter der Linde. Also sind wir nach dem Dankgebet mit den Gaben aus der Marktkirche nach draußen gezogen, haben uns im großen Kreis aufgestellt, mit Brottüte und Minikelch. „Mein erstes Abendmahl!“, meinte später einer der Konfirmanden. „Echt cool! Essen und Trinken zusammen mit anderen und mit Jesus. Und geschmeckt hat es auch. Würde ich wieder machen.“

Den nächsten Abendmahlsgottesdienst in der Marktkirche feiern wir am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Wer dafür ein Brot backen möchte, melde sich bei Pfrin. Sieglinde Repp-Jost. Rezept vorhanden.

Neue Kollektenordnung

Ab dem 1. Januar 2021 gilt in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine neue Kollektenordnung. Hier erfahren Sie, was Kollekten sind und was sich ändert …

Was sind Kollekten?

Kollekten sind freiwillige Gaben, die am Ende eines Gottesdienstes eingesammelt werden. Mit dem Geld werden kirchliche Aufgaben und Projekte außerhalb der eigenen Kirchengemeinde, aber auch Projekte der eigenen Gemeinde unterstützt. Sie sind eine Form der Hilfe von Christen untereinander. Schon in der Bibel wird von der Praxis berichtet, durch Geldsammlungen Gemeinden in Not zu unterstützen. Für den Apostel Paulus drückt sich darin vor allem die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten aus. Denn alle gute Gabe kommt von Gott. Er ist der Geber. Indem wir von unserem Geld abgeben, geben wir etwas zurück, was Gott uns schenkt. Kollekten und Spenden sind deshalb auch ein Ausdruck von Dankbarkeit. Darum haben sie auch ihren Platz im Gottesdienst.

Die „alte“ Kollektepraxis

… bestand aus sog. Pflichtkollekten, die vorab von der Landeskirche festgelegt waren und sog. freien Kollekten, deren Zweck der Kirchenvorstand bestimmte. Jeder Betrag wurde unmittelbar eingezahlt und an den Empfänger weitergeleitet. Dieses Abrechnungsverfahren war äußerst aufwändig und teuer. Manchmal waren vier bis fünf Personen mit einem Betrag beschäftigt.

Die neue Kollektenordnung …

… soll das Abrechnungsverfahren vereinfachen und den Kirchenvorständen die Möglichkeit geben, mehr als bisher eigene Projekte und Zwecke zu bestimmen.

Künftig gibt es pro Kalenderjahr nur noch 10 „Pflichtkollekten“, also Kollekten, deren Zweck durch die Landeskirche vorab festgelegt sind. Dazu gehören z.B. die Kollekte für die Aktion Brot-für-die-Welt am 1. Advent und die Kollekte für den Verein Ausbildungshilfe in den Konfirmationsgottesdiensten.

Über die Verwendung aller übrigen Kollekten entscheidet der Kirchenvorstand.

Allerdings müssen von den Kollekten im Gottesdienst 15% an die Landeskirche abgeführt werden. Diese 15% fließen in einen Kollektentopf, aus dem landeskirchliche Initiativen und Einrichtungen gefördert werden, die sich darum bewerben.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kollekten bei Trauungen, Andachten oder Musikalischen Vespern.

Der Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde hat beschlossen, die Praxis von zwei Kollekten am Ausgang des Gottesdienstes – eine für die eigene Gemeinde und die andere für einen Zweck außerhalb unserer Gemeinde – beizubehalten.

Von beiden Beträgen werden jedoch künftig jeweils 15% an die Landeskirche weitergeleitet.