Bezirkskantorin Susanne Voß geht in den Ruhestand

  • 7. Februar 2026
  • Seit 1992 hat Bezirkskantorin Susanne Voss die kirchenmusikalische Arbeit in Eschwege und im Kirchenkreis Werra-Meißner geprägt. Mit ihrer außergewöhnlichen Begabung, alle Generationen, von Kindern bis zu Senioren, für das Singen zu begeistern und sie in den verschiedensten Chören anzuleiten, zu schulen und daraus einen gemeinsamen Chorklang zu formen, hat sie in den 33 Jahren ihrer Wirksamkeit eine große generationenübergreifende Chorarbeit aufgebaut. Bei den jährlichen konzertanten Aufführungen großer klassischer, aber auch zeitgenössischer Werke wirkten oft 80 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 14 und 75 Jahren mit. Sie baute damit auf eine Tradition auf, die bereits ihre Vorgänger, die Kirchenmusiker Friedrich Hönsch und Siegried Neuber, ins Leben gerufen hatten. Die von ihr geleiteten Chor- und Orchesterkonzerte in der Neustädter Kirche waren regelmäßig ausverkauft. KMD Susanne Voss verstand es, sowohl Traditionen wie z.B. die Adventsvesper am ersten Samstag vor dem Ersten Advent, oder die Gestaltung der Christmette an Heiligabend in der Neustädter Kirche zu pflegen, als auch neue Ideen wie z.B. „20 Minuten aus Oper und Operette“ am Johannisfestfreitag in der Marktkirche zu etablieren. Bei Kindern und Publikum gleichermaßen beliebt waren Aufführungen von Kinder-Musicals. Dabei wurde sie von einem großen Kreis an Ehrenamtlichen, Eltern, aber auch aus dem Jungen Theater Eschwege und dem Arbeitskreis Open Flair unterstützt. Sie pflegte gute Kontakte zu Musikerinnen und Musikern in der Region, insbesondere zur katholischen Ökumene, der Musikschule Werra-Meissner und den zahlreichen Chorleiterinnen und Chorleitern kirchlicher und weltlicher Chöre. Als Bezirkskantorin war es ihr Anliegen, insbesondere die kleinen Chöre in der Region mit Rat und Tat zu unterstützen. Dabei hat so mancher Chor durch ihre Projektinitiativen neuen Schwung erhalten.

    Musikalisch galt ihre Liebe den skandinavischen Klangwelten, wobei die Sprachvielfalt der nordischen Volkslieder die Chöre manchmal an ihre Grenzen brachte.

    Als sensible Organistin begleitete sie viele Jahre an Orgel und Klavier die Gottesdienste in der Neustädter Kirche und in der Marktkirche. Ihre Art, den Gemeindegesang zu unterstützen oder neue Lieder anzuleiten war einzigartig: zurückhaltend, aber in Mimik, Gestik und Spiel äußerst präsent.

    Der Titel „Kirchenmusikdirektorin“, den die Landeskirche ihr verlieh, ist mehr als verdient. Nun geht eine außergewöhnliche, bei Musikerinnen und Musikern wie Publikum gleichermaßen beliebte Kirchenmusikerin in den Ruhestand.

    Der Gottesdienst mit ihrer Verabschiedung findet am Sonntag Invokavit, 22.02.2026 um 14.00 Uhr in der Neustädter Kirche statt. Im Anschluss laden Landeskirche, Kirchenkreis und Kirchengemeinde zu einem Empfang in das Gemeindehaus Rosengasse ein.

    Die Zukunft unserer Kirchenräume

  • 4. Februar 2026
  • Kirchen prägen das Ortsbild, sie stiften Identität, vielfach sind sie denkmalgeschützte Bauten. Die Debatte über ihre künftige Nutzung, wenn sie nur noch selten als Sakralräume gebraucht werden, ist keine innerkirchliche Angelegenheit.

    Wir stellen an diesem Abend Ideen für neue Nutzungen von Kirchen vor. Wir befragen Menschen nach ihren Erfahrungen und zeigen Wege für Prozesse auf, die neue Optionen für Bauten eröffnen.

    Referentin: Elke Bergt, Architektin und Leiterin des Baureferats der Ev. Kirche Mitteldeutschland

    Leitung: Katrin Klöpfel

    Lichterkirche auf dem Heuberg (Auferstehunskirche Kastanienweg)

  • 18. Januar 2026
  • Texte aus Bibel und Literatur mit einem Crossover an Musik im Kerzenschein

    Vom Dunkel zum Licht – Begehbares Lichterlabyrinth in der Marktkirche

  • 29. Dezember 2025
  • Am Ende des Jahres

    Ich lege dieses Jahr und seine Schmerzen

    und seine laut gewordene Müdigkeit

    in tiefe Erde, zu den edlen Erzen,

    in mütterliche Winterdunkelheit.

    Ich löse alle Fäden meines Bangens,

    in dieser Welt sei jeder stets allein,

    vor mir die Spur des innigsten Verlangens,

    ein Mensch im All der Menschlichkeit zu sein.

    Ich träume, mich wie Wurzeln zu verzweigen,

    den Gräsern gleich zum Himmel aufzusehn,

    mich vor der Stille tiefer zu verneigen,

    in alle Dinge lächelnd heimzugehn.

    (Giannina Wedde)

    Am Ende des alten Jahres laden wir ein zum meditativen musikalischen Gottesdienst am Silvesterabend in der Marktkirche. Der Gottesdienst findet im erleuchteten Lichterlabyrinth statt und beginnt um 18.00 Uhr. Es musizieren Susanne Voß (Orgel / Klavier) und Rolf Tinnefeld (Saxophon).

    Das Lichterlabyrinth ist bis zum 6. Januar 2026 (Epiphaniastag) täglich von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.

    EVANGELISCHE KIRCHE IN ESCHWEGE:

    Geliebt - befreit - engagiert

    Aus der befreienden Liebe Gottes heraus

    • feiern wir Gottesdienste
    • engagieren wir uns für Kinder und Familien
    • laden wir ein zu Stille und Gebet in unseren
    • Innenstadtkirchen
    • begeistern wir mit Musik und fördern Nachwuchs
    • trösten und begleiten wir in der Seelsorge

    ÜBER UNS

    WILLKOMMEN BEI
    EVANGELISCHE KIRCHE
    IN ESCHWEGE!

    Zum 01.01.2025 haben sich die drei selbständigen Kirchengemeinden der Stadtkirche, Kreuzkirche und Auferstehungskirche zur Evangelischen Kirchengemeinde Eschwege zusammengeschlossen.

    GEMEINDEBÜRO

    Unser Gemeindebüro befindet sich im Gemeindehaus Rosengasse.

    Rosengasse 1
    Geschäftsführung: Pfr. Joachim Meister
    Schreibkraft: Marina Fidora
    Öffnungszeiten:
    Dienstag und Donnerstag: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
    Nimmt Anfragen für Kasualien, Patenscheine, Dimissoriale entgegen.

    Kirchenbüro Ost

    Kirchstr. 2
    37276 Meinhard
    Tel.: 05651 – 3334690
    Email: kirchenbuero.grebendorf@ekkw.de
    Zuständig für Anfragen Vermietungen Gemeinderäumlichkeiten und Kirchenkreisbus

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